Schwarztee Schwarze Johannisbeere
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- Schwarze Johannisbeeren-Aroma
Manche Tees muss man nicht lange erklären. Der Schwarze Johannisbeertee gehört dazu: ein Klassiker, der genau so schmeckt, wie sein Name verspricht, nach schwarzen Johannisbeeren, süß und kräftig, auf einer Basis aus mildem schwarzem Keemun. Eine Tasse für Groß und Klein, für den Alltag und für Besuch.
Johannisbeere, die man wirklich schmeckt
Viele aromatisierte Tees deuten ihre Frucht nur an. Dieser nicht. Die schwarzen Johannisbeeren in der Mischung sind süß und kraftvoll, und sie geben dem Aufguss das, was ein guter Fruchttee auf Schwarzteebasis braucht: Fülle. Der Geschmack ist rund, sattfruchtig und so eindeutig, dass auch Tee-Einsteiger ihn sofort einordnen können.
Die Basis bildet ein milder schwarzer Keemun. Er hält sich zurück, trägt die Frucht und sorgt dafür, dass der Tee trotz aller Süße ein Schwarztee bleibt: mit Körper, mit einer leichten Herbe im Abgang und mit der dunklen Farbe in der Tasse, die zu einem Herbstnachmittag passt.
Ein Tee für die ganze Kanne
Die Süße der Johannisbeere macht diesen Tee auch bei Menschen beliebt, die mit einem herben Schwarztee sonst wenig anfangen können. Er ist eine der Mischungen, die am Küchentisch eher kannenweise als tassenweise getrunken werden.
Süßlich, fruchtig und voll
Der Schwarze Johannisbeertee schmeckt süßlich und fruchtig, ohne dabei künstlich zu wirken. Die Johannisbeere steht im Vordergrund, der Keemun gibt die Struktur. Pur ist er am ehrlichsten; die Frucht ist kräftig genug, dass er keinen Zucker braucht.
Weil die Beere so präsent ist, eignet sich der Tee gut als Einstieg in die Welt der aromatisierten Schwarztees: Wer ihn mag, wird auch an Brombeer- oder Himbeertee seine Freude haben, wer es herber möchte, probiert als Nächstes den Blutorangentee.
Zubereitung
Für das volle Johannisbeeraroma braucht der Tee kochendes Wasser und drei Minuten Zeit. Beides lohnt es einzuhalten: zu kurz, und die Frucht bleibt blass; zu lang, und der Keemun wird herber, als er sein müsste.
- Wasser aufkochen, der Tee braucht die vollen 100 °C.
- 10 bis 20 g Tee pro Liter in die Kanne geben, je nach gewünschter Stärke.
- Drei Minuten ziehen lassen, abseihen und heiß servieren.
Schwarztee stammt wie grüner und weißer Tee von der Teepflanze Camellia sinensis. Was ihn unterscheidet, ist die vollständige Oxidation der Blätter und damit die längste Verarbeitung aller Teearten: pflücken, trocknen, rollen, oxidieren, rösten. Gepflückt werden für Qualitätstee nur die jungen Triebspitzen. Der Keemun in dieser Mischung ist das Ergebnis dieses Handwerks, mild genug, um der Johannisbeere die Bühne zu überlassen.
Lose Teeblätter und getrocknete Beeren bewahren Sie am besten luftdicht, trocken und dunkel auf, damit Aroma und Süße erhalten bleiben.