Schwarztee Zitrone
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- Schwarzer Tee ,
- Zitronenschale ,
- Natürliches Zitronenaroma
Ein Klassiker, so einfach wie überzeugend: milder schwarzer Keemun-Tee, Zitrone und Zitronenschale von bester Qualität. Mehr braucht dieser Zitronentee nicht, um morgens die erste Tasse des Tages zu füllen. Er schmeckt nach dem, was er ist: nach gutem schwarzem Tee mit einer klaren, lebendigen Zitrusnote.
Keemun: der milde unter den schwarzen Tees
Die Grundlage bildet Keemun, ein schwarzer Tee, der zu den milderen Vertretern seiner Art zählt. Sein Gehalt an Gerbstoffen ist vergleichsweise gering, weshalb er weich und rund in der Tasse liegt, ohne die herbe Strenge, die mancher schwarze Tee am Morgen mitbringt. Genau diese Sanftheit macht ihn zum idealen Partner für Zitrone: Die Frucht darf leuchten, ohne gegen den Tee anzukämpfen.
Zitrone und Zitronenschale ergänzen sich dabei. Die Schale bringt die ätherischen Öle und den intensiven Duft, die Frucht die säuerliche Frische. Zusammen entsteht ein Zitronentee, der nach echter Zitrone schmeckt und nicht nach Bonbon, und der sich damit deutlich von süßen Kräutermischungen mit Zitronengras unterscheidet.
Geschmack und Zubereitung
Klassischer schwarzer Tee mit einer schönen Zitrusnote, so lässt sich der Geschmack in einem Satz zusammenfassen. Die Tasse ist klar und mittelkräftig, die Zitrone deutlich, aber nicht aufdringlich. Pur getrunken kommt der Keemun am besten zur Geltung, und als Morgentee hat sich die Mischung über Jahre bewährt: Er weckt mit Zitrusduft, ohne zu fordern, und passt zu Brot, Butter und Marmelade ebenso wie zu einem herzhaften Frühstück. Auch am Nachmittag, wenn ein kräftiger Assam zu viel wäre, ist die milde Keemun-Basis eine angenehme Wahl.
So gelingt die Tasse
- Wassertemperatur: 100 °C, frisch aufgekocht
- Ziehzeit: 3 Minuten
- Dosierung: 10 bis 20 g pro Liter
Halten Sie die drei Minuten ein. Länger gezogen gewinnt der Tee an Kraft, verliert aber die Balance zwischen Zitrone und Keemun, die ihn ausmacht. Mit 10 g pro Liter erhalten Sie eine leichte Frühstückstasse, mit 20 g eine kräftigere Variante für den späteren Vormittag.
Was ist eigentlich schwarzer Tee?
Schwarzer Tee stammt wie grüner und weißer Tee von derselben Pflanze, Camellia sinensis. Der Unterschied liegt in der Verarbeitung: Schwarzer Tee ist vollständig oxidiert, hat also am längsten mit Sauerstoff reagiert, und durchläuft von allen Teearten die meisten Schritte: Pflücken, Trocknen, Rollen, Oxidieren und Rösten. Bei der Oxidation verfärben sich die Blätter von Grün zu Kupferbraun und entwickeln die kräftigen, malzigen und fruchtigen Aromen, die wir mit schwarzem Tee verbinden.
„Two leaves and a bud“
Für Qualitätstee werden ausschließlich die obersten, jungen, dunkelgrünen Triebe gepflückt, nach dem Prinzip „two leaves and a bud“: zwei Seitenblätter und die mittlere Knospe. Dieses sorgfältige Pflücken ist ein Grund, warum ein guter Keemun so fein und mild in der Tasse ist, und warum unser Zitronentee mit Schale seinen Platz unter den Klassikern des Hauses hat.