Jasmine Ti Kuan Yin
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- Oolong-Tee
Jasmintee kennt man meist auf Basis von grünem Tee. Unser Jasmine Ti Kuan Yin geht einen anderen Weg: Hier wird ein klassischer chinesischer Oolong auf traditionelle Weise mit frischen Jasminblüten beduftet. Das Ergebnis ist ein weicher, eleganter Jasmin Oolong aus der Provinz Guangxi mit Noten von Gras, Blüten und einem Hauch Pfirsich.
Ti Kuan Yin – ein Oolong der modernen Schule
Ti Kuan Yin zählt heute zu den bekanntesten Oolongs Chinas. Ursprünglich stammt er aus der Provinz Fujian, von wo er sich über das ganze Land verbreitet hat; unser Tee kommt aus Guangxi im Süden Chinas, wo Tees dieser Art seit mehreren hundert Jahren hergestellt werden.
Traditionell wird Ti Kuan Yin recht kräftig oxidiert. Dieser hier gehört zur modernen Schule: Er wird weniger stark und bei niedrigerer Temperatur oxidiert, eine Methode, die von taiwanesischen Ti-Kuan-Yin-Oolongs inspiriert ist. Typisch dafür sind die feine grüne Farbe der Blätter, die an den Rändern oft etwas dunkler ausfällt, und ein leichter, grasiger Geschmack.
Wie der Jasmin in den Oolong kommt
Die Beduftung folgt dem klassischen Verfahren: Der Tee wird mit frisch gepflückten Jasminblüten vermischt, die über Nacht ihr blumiges Aroma abgeben, das sich in den Teeblättern festsetzt. Anschließend werden die getrockneten Blüten wieder entfernt – und der Vorgang wiederholt sich so oft, bis der Tee die Jasminintensität erreicht hat, die der Teemeister vorgesehen hat.
So schmeckt Jasmine Ti Kuan Yin
Die weichen, eleganten und leicht süßlichen Töne des Ti Kuan Yin passen hervorragend zu den feinen, vollen und aromatischen Blütennoten des Jasmins. Weil der Oolong nur leicht oxidiert ist, bleibt der Geschmack mild und abgerundet: frisches Gras, Jasminblüten und flüchtige süße Steinfruchtnoten, die an Pfirsich erinnern. Eine schöne Wahl für alle, denen grüner Jasmintee zu leicht und schwarzer Tee zu kräftig ist.
Zubereitung und mehrfaches Aufgießen
Da es sich um einen leicht oxidierten Oolong handelt, empfehlen wir 75 bis 85 °C heißes Wasser und eine Ziehzeit von 1½ bis 3 Minuten bei 10 bis 20 g pro Liter. Kochendes Wasser würde den Jasmin überhitzen und den zarten Tee hart wirken lassen.
Die Blätter lassen sich drei- bis viermal aufgießen. Nehmen Sie dafür etwas mehr Tee als üblich und verlängern Sie die Ziehzeit nach dem ersten Aufguss jeweils um 30 bis 60 Sekunden. Ab dem dritten Aufguss darf das Wasser auch etwas heißer sein, etwa 90 °C – so holen Sie auch aus den bereits geöffneten Blättern noch Aroma heraus.