Schwarztee Blutorange
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- Schwarzer Tee ,
- Orangenschale ,
- Natürliches Blutorangenaroma ,
- Saflorblüte
Zwei schwarze Tees, eine Frucht: Der Blutorangentee verbindet einen milden Keemun mit einem kräftigen Ceylon und ergänzt diese Basis um Blutorange, Zitronenschale und Saflorblüten von höchster Qualität. In der Tasse ergibt das einen klassischen Schwarztee mit frischer, leicht säuerlicher Zitrusnote, der weder parfümiert noch schwer wirkt.
Keemun trifft Ceylon
Die meisten aromatisierten Schwarztees ruhen auf einer einzigen Teesorte. Hier sind es zwei, und zwar bewusst gegensätzliche. Keemun gilt als einer der mildesten schwarzen Tees überhaupt: weich, rund, ohne harte Kanten. Ceylon ist sein Gegenstück, kräftig und lebhaft, mit der Spannkraft, die man von einem guten Frühstückstee erwartet. Zusammen ergeben beide eine Basis, die Körper hat und dennoch nicht ins Bittere kippt.
Darauf setzt die Blutorange mit ihrer typischen, etwas dunkleren Orangennote. Die Zitronenschale bringt eine helle Frische ins Spiel, und die Saflorblüten setzen leuchtende Farbakzente zwischen den dunklen Blättern. Schon die trockene Mischung duftet deutlich nach Zitrus.
Was einen Tee zum Schwarztee macht
Schwarzer, grüner und weißer Tee stammen von derselben Pflanze, Camellia sinensis. Der Unterschied liegt in der Verarbeitung: Schwarztee wird vollständig oxidiert und durchläuft damit den längsten Weg vom Strauch in die Tasse, von der Pflückung über das Trocknen und Rollen bis zur Oxidation und dem abschließenden Rösten. Für Qualitätstee werden nur die obersten, zarten Triebe gepflückt, „two leaves and a bud“, also zwei Blätter und die Knospe dazwischen.
Frisch, klar und mit feiner Säure
In der Tasse schmeckt der Blutorangentee zuerst nach Schwarztee und erst dann nach Frucht. Die Blutorange ist deutlich, aber nicht süß; sie bringt eine feine Säure mit, die den Aufguss frisch hält und ihn von weicheren Beerenmischungen klar unterscheidet. Wer klassischen Orangentee kennt, findet hier die herbere, etwas erwachsenere Verwandte.
Genau diese Frische macht ihn zu einem guten Tee für den Vormittag, wenn ein reiner Frühstückstee zu schwer wäre und ein Früchtetee zu wenig. Wir trinken ihn am liebsten pur, damit die Zitrusnote nicht überdeckt wird.
Zubereitung
Blutorangentee ist ein Schwarztee und will so behandelt werden: mit sprudelnd kochendem Wasser und einer überschaubaren Ziehzeit. Drei Minuten reichen, damit Keemun und Ceylon ihr Aroma abgeben, ohne dass der kräftige Ceylon zu herb wird. Wer länger wartet, bekommt mehr Herbe, aber nicht mehr Orange.
- Wassertemperatur: 100 °C, also frisch aufgekocht
- Ziehzeit: 3 Minuten
- Dosierung: 10 bis 20 g pro Liter Wasser, je nachdem, wie kräftig Sie Ihren Tee mögen
Da es sich um losen Tee handelt, bestimmen Sie die Menge selbst: Mit 10 g pro Liter wird der Aufguss leicht und zitrusbetont, mit 20 g deutlich kräftiger und dunkler. Bewahren Sie die Mischung trocken, luftdicht und vor Licht geschützt auf, dann bleibt das Blutorangenaroma lange erhalten.