Schwarztee Rhabarber
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Rhabarber kennt man sauer. Im Schwarzen Rhabarbertee zeigt er sich von einer anderen Seite: Schwarzer Tee aus Ceylon und Vietnam bildet die klassische Grundlage, dazu kommen Rhabarberstücke, die dem Aufguss eine leichte, cremige Süße geben. Eine vertraute Tasse Schwarztee mit einem Dreh, der sie unverwechselbar macht.
Zwei Herkünfte, eine Frucht
Die Teebasis stammt aus zwei Anbauländern: Ceylon-Tee und schwarzer Tee aus Vietnam ergeben zusammen eine ausgewogene, klassische Schwarzteetasse, wie man sie zum Frühstück oder am Nachmittag trinkt. Kräftig genug, um zu tragen, aber nicht so dominant, dass für die Frucht kein Platz bliebe.
Darauf treffen die Rhabarberstücke. Sie sind nicht als Säurespitze gedacht, sondern als sanfte Ergänzung: Der Tee bleibt eindeutig ein schwarzer Tee, bekommt aber eine Süße und eine Cremigkeit, die ihn von einem puren Ceylon unterscheiden. Kein Wunder, dass diese Eigenmischung zu den beliebtesten des Hauses Østerlandsk gehört.
So schmeckt Schwarzer Rhabarbertee
Zuerst kommt der Tee: kräftig genug für eine ordentliche Tasse, mit der vertrauten, leicht herben Struktur eines guten Schwarztees. Dann der Rhabarber: leicht süßlich, weich und cremig, ohne die Säure, die man von der frischen Stange kennt. Beides zusammen ergibt einen Aufguss, der rund und zugleich frisch ist.
Zu welchen Gelegenheiten?
Schwarzer Rhabarbertee ist ein Tee für den Alltag. Zum Frühstück steht er einem klassischen Frühstückstee in nichts nach, am Nachmittag passt er zu Gebäck, und wer Rhabarberkuchen liebt, hat hier dessen Teeform in der Kanne. Pur zeigt er am meisten Charakter; ein Löffel Honig unterstreicht die Süße, ein Schuss Milch betont die cremige Seite. Auch zum Brunch macht er sich gut, wenn Süßes und Herzhaftes nebeneinander auf dem Tisch stehen.
Zubereitung
Die Basis ist klassischer schwarzer Tee, und der mag es heiß. Mit frisch aufgekochtem Wasser und drei Minuten Geduld kommen Tee und Rhabarber im besten Verhältnis in die Tasse:
- Wassertemperatur: 100 °C
- Ziehzeit: 3 Minuten
- Dosierung: 10 bis 20 g pro Liter Wasser
Drei Minuten sind hier der Schlüssel. Zieht der Tee länger, nimmt die Herbe zu und überdeckt die zarte Rhabarbernote; zieht er kürzer, bleibt die Tasse dünn. Wer eine kräftigere Tasse möchte, dosiert lieber höher, statt länger zu warten. Verwenden Sie frisch aufgekochtes Wasser, damit sich das Aroma der Rhabarberstücke vollständig löst.
Was „two leaves and a bud“ bedeutet
Schwarzer Tee kommt von derselben Pflanze wie grüner und weißer Tee, Camellia sinensis, wird aber vollständig oxidiert und durchläuft so den längsten Verarbeitungsweg: Pflücken, Trocknen, Rollen, Oxidation und Rösten. Entscheidend für die Qualität ist das Pflücken. Für guten Tee werden ausschließlich die obersten, zarten, dunkelgrünen Triebe genommen – „two leaves and a bud“, also zwei junge Seitenblätter und die mittlere Knospe.