Schwarztee Waldbeeren
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- Schwarzer Tee ,
- Aroma ,
- Holunderbeeren ,
- Brombeere ,
- Himbeerblätter ,
- Himbeere
Holunderbeeren, schwarze Johannisbeeren, Himbeeren und dazu Himbeerblätter: Der Waldbeerentee bringt die Schatzkammer des Waldes in einer einzigen Tasse zusammen, getragen von einem schwarzen Keemun. Fruchtig und frisch schmeckt er, und genauso unkompliziert ist er zubereitet.
Drei Beeren und ein Blatt
Die Waldbeeren in dieser Mischung sind kein vages Versprechen, sondern genau benannt: Holunderbeere, schwarze Johannisbeere und Himbeere. Jede steuert etwas anderes bei. Die Holunderbeere steht für die dunkle, tiefe Seite der Mischung, die Johannisbeere für Kraft, die Himbeere für Frische. Die Himbeerblätter ergänzen die Früchte um eine zarte, blattige Note und halten die Mischung in der Balance.
Darunter liegt ein schwarzer Keemun. Er ist mild genug, um die Beeren nicht zu überdecken, und kräftig genug, um dem Aufguss Körper und eine satte, dunkle Farbe zu geben. So bleibt der Waldbeerentee ein echter Schwarztee, auch wenn die Frucht die erste Geige spielt.
Geschmacklich ist das Ergebnis fruchtig und frisch, aber dunkler und vielschichtiger als ein Tee mit einer einzelnen Beere. Holunder und Johannisbeere geben die Tiefe, die Himbeere hebt den Aufguss am Ende wieder an, und der Schwarztee sorgt dafür, dass alles einen ruhigen Rahmen hat. Wer sich zwischen Himbeer-, Johannisbeer- und Brombeertee nicht entscheiden möchte, bekommt hier den Wald im Ganzen.
Zubereitung
Der Waldbeerentee wird wie ein klassischer Schwarztee aufgegossen. Sprudelnd kochendes Wasser holt das Aroma aus Beeren und Blättern, drei Minuten reichen für eine volle, fruchtige Tasse. Länger sollte er nicht ziehen, sonst gewinnt die Herbe die Oberhand über die Beeren.
Die Eckdaten
- Wassertemperatur: 100 °C
- Ziehzeit: 3 Minuten
- Dosierung: 10 bis 20 g pro Liter Wasser
Grün, weiß oder schwarz, alle drei Teearten stammen von derselben Pflanze, Camellia sinensis. Beim Schwarztee werden die Blätter nach dem Pflücken getrocknet, gerollt, vollständig oxidiert und geröstet. Diese längste aller Verarbeitungen gibt ihm seine dunkle Farbe und seinen Körper. Für Qualitätstee werden nur die obersten, zarten Triebe gepflückt, zwei Blätter und eine Knospe.
Am besten schmeckt der Waldbeerentee heiß und pur, an einem Nachmittag, an dem es draußen nach Laub riecht. Aufbewahren sollten Sie ihn luftdicht, trocken und dunkel, damit die Beeren ihr Aroma behalten.